4.05 St. Pankratius zu Auerbach

Das heutige Dörfchen Auerbach liegt nordöstlich
von Niederalteich linksseitig der Donau im Tal der Hengersberger Ohe.
Schon in der 2. Hälfte des 8. Jahrhunderts roden
Mönche aus Niederalteich am Urpah, dem Bach, an dem die Auerochsen
weiden, legen zwei Höfe an und erbauen eine Kapelle. Darum entwickelt
sich die Siedlung, die 1148 von Papst Eugen III. dem Kloster bestätigt
wird, 1406 wird die Gesamtpfarrei (einschließlich Lalling) dem
Kloster übertragen.
Anfangs des 18. Jahrhunderts lässt Abt Joscio
Hamberger das Gotteshaus dem Hl. Pankratius und der Hl. Margarete erbauen
und reich ausstatten.
Sehr beeindruckend ist die Kreuzigungsgruppe um 1690
Die Bauernheiligen Isidor mit dem Rechen und Notburga
mit Sichel an der Orgelempore


Ähnlich wie Auerbach entstanden viele Siedlungen
um Rodungshöfe und Zellen der Mönche aus Niederalteich im
Nordwald und im Ost(er)reich, gefördert durch Papst und Kaiser,
zur Ausbreitung des christlichen Glaubens und zur Sicherung der Grenzen
des Reiches.